| Helene Kaisen |
|
|
|
|
Eine Führerin der antimilitaristischen FrauenbewegungWährend des 1. Weltkrieges arbeitete Helene Schweida zunächst im Zentral-Hilfs-Ausschuß vom Roten Kreuz mit. Seit 1916 wandte sie sich zunehmend von der Politik ihrer Partei ab und wurde eine der Führerinnen der antimilitaristischen Frauenbewegung in Bremen und Mitglied der oppositionellen Jugendbewegung. Noch vor der Parteienspaltung wurde sie zur Vorsitzenden der Jugendkommission des Sozialdemokratischen Vereins gewählt, die dem linken Parteiflügel zugerechnet wurde; 1917 trat sie mit dieser Gruppe der USPD bei (wobei ungesichert ist, ob sie formales Mitglied wurde). Nach ihrer Heirat zog sich Helene Kaisen aus dem politischen Leben zurück, wandte sich aber wiederum sozialen Angelegenheiten zu. Sofern sie nicht unmittelbar Mitbegründerin des Ortsausschusses für AWO war, gehörte sie zumindest zu den tätigen Mitgliedern der Organisation während der Weimarer Zeit. Wilhelm Kaisen in "Schutzhaft"Im Mai 1933 wurde Wilhelm Kaisen für zwölf Tage in "Schutzhaft" genommen. Die Familie, inzwischen mit vier Kindern, übernahm die Siedlerstelle in Bremen Borgfeld, in der sie bis Kriegsende relativ zurückgezogen lebte. Helene Kaisen, so ihre Tochter Ilse Kaisen, half während dieser Jahre oft im privaten Kreis Menschen in Rechts- und sozialen Angelegenheiten. Zu den Leidenserfahrungen der Familie im Krieg gehörte, dass der Sohn Niels 1942 in Rußland fiel. First Lady BremensNach Kriegsende – Wilhelm Kaisen wurde am 6.6.1945 von der Militärregierung zum Mitglied des Senats und Wohlfahrtssenator ernannt, am 1.8.1945 dann zum Bürgermeister und Präsidenten des Senats – engagierte sich die "first lady" Bremens erneuert für die AWO, übernahm aber – obwohl als Ehefrau des Senatspräsidenten gewiß nicht unbedeutend für die Organisation – keine hervorragenden Ämter. Eine aktive Rolle in der "Wohlfahrtspflege" übernahm sie erst mit der Gründung des Vereins Nachbarschaftshaus Bremen e.V. Zwischen 1951 und 1964 war sie die Vereinsvorsitzende.
Helene Kaisen verstarb am 6.9.1973 im Borgfelder Familiensitz.
Quelle: Von Friedrich Ebert bis Ella Ehlers |
| Mo | Di | Mi | Do | Fr | Sa | So |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | ||
| 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 |
| 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 |
| 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 |
| 27 | 28 | 29 |
eintritt 60er dabei geht nicht anmeldung bonnie freitag oder titel anderem euro 0421 frühen wein eintrittspreis twist come diesem bully balla abend hold jahre back baby zurück unter garantiert 50er gäste beträgt kartenverkauf party werden wooly fehlen partystimmung wasser glas späten enthalten tight sugar 6914580

Nachbarschaftshaus Bremen e.V.
Beim Ohlenhof 10
28239 Bremen
Telefon: 0421 69 145 80
Telefax: 0421 69 14 590
E-Mail: kontakt@nachbarschaftshaus-bremen.de